Spvg Wesseling-Urfeld 19/46 e.V.

0

„Wir haben jetzt fünf Spiele Zeit, um eines davon zu gewinnen. Und das werden wir ja wohl hinkriegen“, so Wesseling-Urfelds Trainer Farkas. Nach dem 2:0 gegen Eintracht Verlautenheide trennen Wesseling jetzt drei Punkte von der Rückkehr in die Mittelrheinliga.

Staffel 2: Gegen Verlautenheide ließ der Spitzenreiter jedenfalls nichts anbrennen und siegte im Stil einer Spitzenmannschaft. Edson Conceicao und Burim Mehmeti machten bereits vor der Pause alles klar. Im zweiten Durchgang verwaltete Wesseling den Vorsprung. Bereits am kommenden Freitag, Anstoß 19.30 Uhr, kann Wesseling-Urfeld seinen ersten „Aufstiegs-Matchball“ verwandeln. Das Spiel in Arminia Eilendorf wurde vorgezogen.

Im Abstiegskampf ist die erste Entscheidung gefallen. Mittelrheinliga-Absteiger und Tabellenschlusslicht Hilal Maroc Bergheim hat seine Mannschaft abgemeldet und steht als erster Absteiger in die Bezirksliga fest.

Für den zweiten Paukenschlag in der vergangenen Woche sorgte Grün-Weiß Brauweiler. Der abstiegsbedrohte Club entließ seinen langjährigen Erfolgscoach Cüneyt Karaca. In den vergangenen elf Jahren hatte Karaca das Team von der Kreisliga C bis in die Landesliga geführt. Die Mission „Klassenerhalt“ soll jetzt Zoran Puljic erfüllen. Und landete mit einem 4:1 (Tore: zweimal Samer Ali, dazu Lukas Gulerski und Amar Sabuktekin) beim direkten Konkurrenten Inde-Hahn gleich einen wichtigen Dreier, der für das Restprogramm mehr Selbstvertrauen geben sollte. Am 26. Spieltag geht es im Abteisportpark gegen den Tabellendritten SV Eilendorf. Anstoß ist um 15.30 Uhr.

Dagegen klettert Germania Lechenich Punkt für Punkt aus der Gefahrenzone. Nach dem 1:1 gegen den 1. FC Düren 2 – den Ausgleich der Gastgeber erzielte Mehmet Sahin in der 87. Minute – trennen Lechenich aktuell fünf Punkte von den Abstiegsrängen. „Wir sind jetzt seit sechs Spielen ohne Niederlage und benötigen für den Klassenerhalt noch fünf oder sechs Punkte. Nach unserem Sieg in Schafhausen werden wir auch in Verlautenheide nicht ohne Chance sein“, so die Rechnung von Trainer Paul Esser.

Gemessen am Tabellenstand hätte man ein Freundschaftsspiel erwartet können, aber im Derby zwischen dem BCV Glesch-Paffendorf und dem GKSC Hürth ging es nicht nur ums Prestige. Das torlose Ereignis erhielt dem BCV seine Serie von jetzt sieben Spielen ohne Niederlage, und der GKSC Hürth beendete seinen negativen Lauf von zuletzt fünf Niederlagen in Folge. Am kommenden Sonntag kann der BCV seinen inoffiziellen Titel als zweitbeste Rückrundenmannschaft beim SV Rott verteidigen, und der GKSC kann bei SW Nierfeld Schützenhilfe für Brauweiler im Tabellenkeller leisten.

20_LL_St2_Fertig