Spvg Wesseling-Urfeld 19/46 e.V.

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SpVg Wesseling-Urfeld — SpVg Frechen 20 2:3 (1:2).

Die Mentalitätsmonster erwischten den besseren Start. Burim Mehmeti fiel ein schlecht verteidigter Einwurf am Strafraum vor die Füße, den er trocken im Tor versenkte. Während die Gäste mit der aggressiven Spielweise zunächst nicht zurechtkamen, fühlten sich die Platzherren pudelwohl. Bei Mehmetis Freistoß verhinderte der rechte Pfosten den zweiten Wesselinger Treffer.

Der SpVg Frechen 20 fehlte in der Anfangsphase die Präzision und Schärfe. Daher erlebte Jörg Gräber zwischen den Pfosten einen eher ruhigen Tag. So langsam übernahmen das Demandt-Team dann aber im Ulrike-Meyfarth-Stadion die Kontrolle. Etwas überraschend stocherte Felix Krellmann die Kugel zum Ausgleich ins Netz. Alle waren damit nicht einverstanden, da sie der Meinung waren, dass Gräber den Ball bereits auf der Hand hatte.

Mit einem Traumtor aus gut und gerne 25 Meter drehte Granit Rama die Partie noch vor dem Seitenwechsel. Zaungast war Uwe Koschinat, Trainer des Überraschungszweiten in der 2. Bundesliga, SV Sandhausen. Sein Sohn kickt in Wesseling: „Wesseling erwischte einen souveränen Auftakt und war dem zweiten Treffer näher, als Frechen dem Ausgleich. Nach 20 Minuten bekamen sie die Begegnung deutlich besser in den Griff und drehten verdienten Maßen das Spiel. Kurz vor dem Wechsel waren sie sogar nahe am 3:1.”

In der zweiten Hälfte das gleiche Bild. Die Platzherren versuchten alles, um auszugleichen. Dabei boten sich Frechen einige Möglichkeiten den Sack zuzumachen. Mit dem Rücken zum Tor stehend erhöhte Marcus Wilsdorf. Da Severin postwendend zurückschlug, blieb die Spannung hoch. „Es hätte sogar noch zum Ausgleich reichen können, als „Bene” Seeger scharf hereinflankte, Severin Scholz den Flugkopfball jedoch nicht ansetzte”, betonte der Wesselinger Trainer Jupp Farkas.

Der Frechener Trainer Sven Demandt sah einen verdienten Sieg, mit phasenweise richtig gutem Spiel: „Nach dem Rückstand waren wir etwas durcheinander und hatten Glück, so zurückkommen. Danach waren wir das Ticken besser, haben jedoch unsere Möglichkeiten nicht genutzt.”

Er hatte seine Jungs im Vorfeld auf die aggressive und emotionale Herangehensweise vorbereitet. Trotzdem waren sie beeindruckt und hatten nicht immer einen klaren Kopf bewahrt.

(Quelle: www.fupa.net)

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