Spvg Wesseling-Urfeld 19/46 e.V.

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Glesch-Paffendorf ist immer eine Reise wert…

Wieder einmal muss Trainer Farkas auf mehrere Spieler verzichten: Farkas, Maraun und Schütz fallen neben den Langzeitverletzten Seeger und Gangwisch aus. Zudem fehlt Röttger aufgrund der gelb-roten Karte aus dem Spiel in Rott. Also hieß es wieder: Abwehr umbauen. Gegen Glesch-Paffendorf rückt Zaun wieder neben Heiler in die Innenverteidigung, sodass Linden und Leone auf den Außen ran dürfen. Strack und Langen mit Mehmeti im Mittelfeld. Scholz und Köpp sollen über die Flügel Proenca vorne füttern. So soll es gegen Glesch funktionieren. Und es fängt eigentlich sehr gut an. Glesch kommt in der Anfangsphase gar nicht zum Atmen, da die Spvg ihr Spiel macht. Das wird in der 21, Minute auch durch Pascal Köpp belohnt. Satter Schuss und der sitzt, 0:1. Leider kommen die Gäste trotz Großchancen nicht zu mehr Abschlüssen. So geht es mit der Führung in die Pause.

Aus der Kabine kommt die selbe Mannschaft und irgendwie ist der Kopf noch nicht auf dem Feld. Die Spvg lässt sich auf unnötige Kämpfe ein und die Absprachen gehen etwas verloren. Durch einen Kommunikationsfehler zwischen Abwehr und Torwart kommt der Gegner zum Kopfball und gleicht aus. In der 52. Minute steht es nun plötzlich 1:1. Glesch will erhöhen und die Spvg ist nun gefordert. Jetzt wird wieder Ball gespielt. Direkt in der 59, Minute macht Mehmeti sein 7. Saisontor. In der 65. Minute dann eine kuriose Situation: Proenca wird per Steilpass in den Strafraum des Gegners geschickt und läuft alleine aufs Tor. Im Strafraum kommt er zu Fall, der Schiedsrichter entscheidet jedoch nicht auf Foulspiel. Leider scheint der Gegenspieler das nicht gesehen zu haben und rangelt gegen Proenca, wodurch dieser zu Fall kommt. Jetzt bleibt dem Unparteiischen nichts anders übrig als auf Strafstoß zu entscheiden. Zum Ball geht trotz massiver Beschwerden Innenverteidiger Zaun. Er verwandelt sicher wie immer zum 1:3. Nun wechselt Trainer Farkas Millitürk gegen Scholz und Sohns gegen Langen aus. Und direkt in seiner zweiten Aktion macht Millitürk sein Tor. Natürlich brechen jetzt alle Dämme. Alle laufen zu ihm und freuen sich für ihn. Der letzte Wechsel ist dann in der 84. Minute. Der Kapitän darf vorzeitig runter und einer der jungen Wilden darf noch ein paar Minuten spielen. Für Proenca, der mit viel Applaus vom Platz geht, kommt Karim Ghazi. Das Spiel endet mit 1:4 für den Spitzenreiter.

Am Totensonntag (25.11.) findet kein Spiel der Spvg. Wesseling-Urfeld statt. Daher steht die Elf von Trainer erst am 2.12.2018 auf dem Platz. Im eigenen Stadion geht es gegen Germania Lechenich und Trainer Paul Esser.

Die Aufstellung:

Gräber- Zaun, Heiler, Leone, Linden- Strack, Mehmeti, Langen (78.Sohns), Scholz (73.Millitürk), Köpp- Proenca (84.Ghazi)

Tore: 21. Köpp / 59. Mehmeti / 65. Zaun / 84. Millitürk