Spvg Wesseling-Urfeld 19/46 e.V.

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Im ersten Spiel der Rückrunde mussten unsere Zwanziger in der Mittelrheinliga eine ganz bittere Niederlage einstecken. Im Lokalduell mit der Spielvereinigung Wesseling-Urfeld musste sich das Team von Trainer Sven Demandt aufgrund einer katastrophalen Schlussphase mit 2:3 (2:0) geschlagen geben. Dabei hatte die Partie aus Sicht der Heimelf durchaus vielversprechend begonnen. Von Beginn an waren die heimstarken Zwanziger im Kurt-Bornhoff-Sportpark die bestimmende Mannschaft gewesen. Folgerichtig führte eine überragende Kombination über Kapitän Lenni Preis, Marco Ban, Felix Krellmann und Amar Sabuktekin zur verdienten Führung. Winterneuzugang Sabuktekin behielt frei vor dem gegnerischen Keeper die Ruhe und schloss den bis dato besten Angriff der Partie cool ab (32.). Fast noch schöner war das 2:0, das quasi mit dem Pausenpfiff fiel. Nach einer eigenen Ecke waren die Gäste zu weit aufgerückt, sodass Krellmann nach einem Ballgewinn von der Mittellinie aus nahezu freie Bahn hatte. Statt den Alleingang zu wagen, hob er den Kopf und schippte den Ball perfekt über Wesselings Schlussmann hinweg in die Maschen (45.). Nach dieser wirklich souveränen Frechener Vorstellung im ersten Durchgang, dümpelte das Geschehen nach der Pause zunächst nur so vor sich hin. Nur wenige Sekunden nachdem Gabriel Paczulla und Wassilios Kametas ins Spiel gekommen waren, hätte eine Kombination der beiden Joker fast zur Vorentscheidung geführt, doch Kametas brachte den Ball aus kurzer Distanz nicht am Gästetorwart vorbei (66.). Auf der Gegenseite hatten die Zwanziger Glück, dass die Gäste nach einer Ecke per Kopf nur den Pfosten trafen (72.). Dass die Spielvereinigung Wesseling-Urfeld über standardsituationen aber immer ins Spiel zurückkommen kann, bewies der Gast in der Schlussphase. Zunächst verwandelte Pascal Langen einen Freistoß direkt (82.) und in der Nachspiel zeit folgte dann der komplette Knockout für die Schwarz-Weißen. Sascha Linden (90.) und Jonas Röttger (90.) waren nach Standardsituationen gedankenschneller als die Frechener Hintermannschaft und sicherten ihrem Team schließlich einen eigentlich nicht mehr für möglich gehaltenen Auswärtserfolg, der aufgrund des Auftretens beider Mannschaften in der Schlussphase aber gar nicht einmal unverdient war.

Quelle: Frechen20-ZwanzigerTV