Spvg Wesseling-Urfeld 19/46 e.V.

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… gegen den Bezirksligisten SV Weiden mit 4 : 1 ( 2 : 0 ).
Mit vielen Umstellungen wollten wir Spielerinnen auf abweichenden Positionen testen. Das Ergebnis war heute grundsätzlich zweitrangig.
Bis zum Morgen war unklar, wer das Tor hüten sollte. Audrey und Lisa Knopp befanden sich auf der Rückreise von einem Kurzurlaub und es war nicht sicher, ob sie es rechtzeitig zum Spiel schafften.
Schließlich meldete sich Anina Dichter zurück und so stand zumindest eine qualifizierte Torhüterin zur Verfügung. Allerdings konnte sie bislang noch keine Trainingseinheit bestreiten.
Das Spiel hatte eigentlich noch nicht richtig begonnen, als Clara Stenmans, insgesamt die beste Spielerin am heutigen Tag, einen Rückpass auf Anina Dichter spielte, die knickte beim Anlaufen den Balles um und dieser landete so zur gegnerischen Führung in der 2.° im Netz.
Kein Beinbruch, und im Anschluss versuchte die Mannschaft, die Vorgaben umzusetzen. Man merkte aber sofort, dass einigen Spielerinnen die Frische fehlte, da sie erst wenige Trainingseinheiten absolvieren konnten.
Ungewöhnlich viele Fehlpässe, falsche Laufwege waren die Folge. Auch standen wir zu häufig zu weit vom Gegner weg und dieser konnte so nach Belieben spielen und wir rannten nur hinterher. Nach dem 2 : 0 für Weiden in der 24.° kamen wir besser ins Spiel. So hatten wir mehrere Möglichkeiten, die allerdings nicht genutzt werden konnten.
Wir stellten in der Pause um, hatten auch noch einmal auf die Pass- und Laufwege hingewiesen. Die Umstellung machte sich gleich bemerkbar, denn nun spielte nur noch die Spvg und drängte Weiden zurück. Wir kombinierten nun besser. Leider blieb uns weiterhin das Schusspech treu und wir vergaben zahlreiche Chancen. In der 70. Minute traf Anika Vosen nach Pass von Michelle Mittermüller zum 2 : 1. Danach hätten wir eigentlich ausgleichen müssen, aber irgendwie wollte der Ball nicht ins gegnerische Tor. Reihenweise wurden 100%ige vergeben. So liefen wir dann in einen Konter und Weiden nutzte die erste gute Chance zum 3 : 1.
Aber auch im Anschluss hatten wir noch genug Möglichkeiten, zumindest ein Remis zu erzielen.  Ein weiterer Konter bedeutete den 4 : 1 Endstand.

Ein Testspiel, mit Höhen und Tiefen, zeigte auf, das wir auf einem guten, aber noch holprigen Weg sind. Man merkte auffällig, dass einigen noch reichlich Training fehlt. Dennoch stand auch heute der Testcharakter im Vordergrund und viele Spielerinnen spielten auf ungewohnten Positionen.
Uns bleiben noch 2 Wochen bis zum Saisonstart in Konzen. Diese werden wir nutzen um den Trainingsrückstand zumindest anteilig aufzuholen. Denn unser Passspiel funktioniert nur, wenn alle konditionell auf einem Level sind. Nach Ende der Ferien sind ja nun auch alle wieder zurück und die Trainingsbeteiligung wird sich steigern.
Am kommenden Sonntag testen wir beim Mittelrheinligisten SV Menden und am 05.09. haben wir unser 1. Spiel im Kreispokal gegen den Sieger RG Wesseling – Blau-Weiß Königsdorf.

Mittlerweile hat Ruddy Muzinga ihre Arbeit als Teammanagerin der Frauenmannschaft aufgenommen. Ruddy musste nach ihrer schweren Verletzung, die sie bereits im Meisterschaftsspiel nach grobem Foulspiel im Oktober 2016 erlitten hatte, die Fußballschuhe an den Nagel hängen, da ihr Knie immer noch Schwierigkeiten macht. Dies ist sehr bedauerlich, da sie auch beruflich nicht mehr ihren Arbeitsplatz ausüben kann. Ruddy ist seit mehr als 20 Jahren im Verein und mit der Mannschaft noch sehr verbunden. Da lag es nahe, sie neben dem Platz in Funktion zu bringen. Sie freut sich auf ihre neue Aufgabe und hält nun administrativ den Trainern den Rücken frei und wer sie kennt, wird feststellen, dass sie immer noch eine Motivatorin, nun am Spielfeldrand, sein kann. Am liebsten würde sie sich ein Trikot überstreifen und losrennen.

Heute spielten: Anina Dichter, Sarah Vogel, Clara Stenmans, Lisa Knopp, Jana Schottel, Mareike Buchholz, Audrey Knopp, Michelle Mittermüller, Michelle Greis, Jennifer Redzic, Sina Blei, Anika Vosen, Natalie Unger, Lea Liedtke und Elisa Alvarez-Koch

Es berichten: Dieter Knopp und Sam Mittermüller