Spvg Wesseling-Urfeld 19/46 e.V.

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Am gestrigen Dienstagabend fanden 5 von 6 Achtelfinalspielen im Kreispokal Rhein-Erft statt. Ein großes Favoritensterben gab es nicht, jedoch kratzten die Unterklassigen Mannschaften gehörig am Viertelfinale

Die Achtelfinalspiele im Bitburger Kreispokal im Kreis Rhein-Erft 2019

Fangen Wir mit der Überraschungsmannschaft im Kreis an, der 1.FC Kierberg aus Brühl. In der letzten Pokalrunde schafften sie es bis in Runde 3, nun bis ins Achtelfinale. Gegner hier war Bezirksligist Germania Geyen mit Trainer Björn Effertz. Der Gast aus Pulheim geriet zunächst in Rückstand, weil Sebastian Hans in der 16.Minute gleich ein Zeichen setzen wollte, machte er das 1:0. Die Freude über die Führung währte nicht lange, denn bereits nach 24 Minuten glich Patrick Löhr für sein Team zum 1:1 aus. So ging es in die Pause auf dem Rasenplatz in Brühl-Ost.

Nach dem Wechsel aber gleich der Gastgeber mit einer weiteren Hiobsbotschaft, dem 2:1 durch Kai Siegburg. Und bis zur 72.Minuzte konnte der FC Kierberg das Ergebnis halten, dann kam Dennis Gardawski und traf zum 2:2. Und in der 81.Minute ging Geyen gar in Führung, Robert Ciolek traf zum 2:3. Jetzt setzte Kierdorfs Trainer alles auf eine Karte, wechselte noch zweimal aus, aber es nutzte nichts mehr. Der Kampf war verloren, aber tapfer Kämpfende Brühler mussten sich hier nicht verstecken und zeigten dem Bezirksligisten die Zähne und kratzten am Viertelfinale.

Dort stehen die Sportfreunde Glückauf Habbelrath-Grefrath, denn mit einem ebenso spannenden 2:3 sicherten sich die Frechener das Ticket zum Spiel der besten 8 im Kreis. Und diese Partie war mal nichts für schwache Nerven. Die letzten 6 Minuten dieses Spiels wurden zum Krimi und der B-Ligist aus Brühl kratzte auch hier am Viertelfinale. Zunächst lief alles nach Plan von Frechens Trainer Andre Otten. Die 0:3 Führung nach 63 Minuten (Zweimal Marius Kunze, einmal Simon Florian) sollte es doch gewesen sein. Denkste, denn der Gastgeber gab sich nicht auf. In der 89.Minute gab der Schiedsrichter einen Strafstoß für Gruhlwerk, ein Spieler aus Frechen war damit nicht einverstanden, meckerte, und sah Rot. Den Ball vom Punkt ins Tor beförderte dann in der 90.Minute Andreas Städter zum 1:3. Jetzt witterte Brühl noch eine Chance, alles, oder nichts. Und durch ganz viel Druck nach vorne patzte die Abwehr von Frechen und in der 92.Minute traf der in der 60.Minute eingewechselte Ivan Kostov ins eigene Tor, das 2:3 und noch 4 Minuten zu spielen. Doch auch hier brachte alles anrennen nichts mehr und Viktoria Gruhlwerk scheidet aus dem Wettbewerb aus, aber mit erhobenen Hauptes.

Durch das schnelle Tor von Hürths Patrick Friesdorf setzte der FC Hürth in Köln-Weiden gleich ein Zeichen, wer hier Herr im Hause ist. Beim SV Weiden traf Friesdorf in der 1. Minute zum 0:1. Deniz Obuz besorgte in der 19. und 66.Minute für die beruhigende 0:3 Führung, da sollte der Deckel doch drauf sein. Fast, denn der SV weiden kam noch zum 1:3 Ehrentreffer in Minute 85 durch Frederik Volkmar. Der FC Hürth also ohne Sorge im Viertelfinale.

Und auch der Mittelrheinligist Frechen 1920 musste gegen den Bezirksligisten FC Rheinsüd Köln zweimal einem Rückstand hinterher laufen, bevor Marcus Wilsdorf (105.Minute) und Granit Rama (108.Minute) in der über 20 Minütigen Nachspielzeit die Entscheidung sicher machten. Somit auch der Mittelrheinligist eine Runde weiter und unter den besten 8 im Kreis. Gute Besserung an dieser Stelle an Frechens Furkan Isbilir, der sich kurz vor Ende der Partie in der 90.Minute schwer verletzte.

Der nächste Teilnehmer aus der Mittelrheinliga machte es auch spannend. Die SpVg Wesseling-Urfeld lag eigentlich Standartgemäß mit 0:2 (Zweimal Deniz Millitürk, 20.und 56.Minute) beim GKSC Hürth vorn, da wurde es doch nochmal Spannend. Jonas Gradler wollte doch auch eine Runde weiter kommen und netzte in Minute 75 zum 1:2 für seinen GKSC ein. Ging hier doch noch etwas? Immerhin waren noch 15+X zu spielen. Doch auch hier kratzte der GKSC nur am Türchen Viertelfinale, geöffnet hat es die SpVg Wesseling-Urfeld.

Das Ausgefallene Spiel zwischen Kaster/Königshoven und BW Kerpen/Hilal-Maroc Bergheim liegt noch beim Sportgericht in Hennef. Da soll heute eine Entscheidung getroffen werden.