Spvg Wesseling-Urfeld 19/46 e.V.

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Presseinformation

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Die Spielvereinigung Wesseling-Urfeld startet Solidaritätsaktion und setzt auf den Zusammenhalt mit den Fans

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Wesseling, 02. Mai 2020 – Durch die Corona-Pandemie hat sich die finanzielle Situation der Spielvereinigung Wesseling-Urfeld 19/46 e.V. weiter verschärft. Sponsorenbeiträge brechen weg, die Gewinnung neuer Geldgeber ist unmöglich. Durch die fehlenden Heimspiele der 1. Mannschaft entstehen zusätzlich finanzielle Lücken. Wann der Spielbetrieb wieder losgeht, ist ungewiss.

Um die Einnahmeverluste auffangen zu können, nutzt der Verein jetzt die Plattform www.geisterspieltickets.de und hofft auf die Unterstützung der Fans. So gibt es Eintrittskarten für „Geisterspiele“, die virtuelle Stadionwurst oder den Kasten Bier für die Mannschaft. Allerdings gibt es den Gegenwert nicht tatsächlich in die Hand, vielmehr ist der Geisterkauf eine Spende an den Verein. Nur das gemütliche Beisammensein mit Trainer Jupp Farkas wird irgendwann stattfinden. 80 Prozent des Erlöses geht an die Spielvereinigung, die restlichen 20 Prozent sind zur Deckung der Kosten der Plattform-Betreibers. Wenn deren Ausgaben gedeckt sind, gehen die Spenden an die Aktion #wekickcorona der Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich von Bayern München, die damit karitative Einrichtungen unterstützen. Zahlreiche Vereine haben sich bereits bei der Plattform angemeldet.

„Die Corona-Not fordert uns alle. Deshalb gehen auch wir diesen ungewöhnlichen Weg, um fehlende Einnahmen auszugleichen. Zu unseren Fans pflegen wir seit jeher einen besonderen Zusammenhalt, deshalb hoffen wir auf deren Unterstützung.“, sagt Franc Leone, Vorsitzender des Vereins. „Wenn der Spielbetrieb wieder losgeht, werden wir natürlich die Spender*innen mit einer besonderen Aktion würdigen.“, so Leone.

Den Geistershop der Spielvereinigung Wesseling-Urfeld findet man im Netz unter: https://www.geisterspieltickets.de/spvgwesseling-urfeld.

Pressekontakt

Franc Leone

Tel. 01577 6662763 E-Mail: vorstand@spvg-wesseling-urfeld.de

FVM setzt Spielbetrieb bis auf Weiteres aus

FVM setzt Spielbetrieb bis auf Weiteres aus

Der Spiel- und Trainingsbetrieb im Fußball-Verband Mittelrhein bleibt abhängig von der staatlichen bzw. behördlichen Verfügungslage bis auf Weiteres ausgesetzt. Eine mögliche Fortsetzung des Spielbetriebs wird der FVM mit einer Vorlaufzeit von mindestens 14 Tagen ankündigen, um allen Vereinen ausreichend Planungssicherheit zu geben. Neben dem FVM haben sich auch die übrigen 20 Landesverbände im DFB auf ein solches Vorgehen verständigt.

„Alle Entscheidungen des FVM müssen sich an den staatlichen Vorgaben orientieren. Nur Mediziner und die zuständigen Behörden können seriös beurteilen, wann Fußballspielen ohne Risiko wieder möglich ist”, erklärte FVM-Präsident Bernd Neuendorf. „Die Gesundheit der Menschen hat oberste Priorität.“ Auch aus haftungs- und versicherungsrechtlichen Gründen sei es wichtig, dass die Entscheidungen des FVM mit den Anordnungen der Politik einhergingen, fügte Neuendorf hinzu.

Der Spielbetrieb im Fußball-Verband Mittelrhein war per Erlass des Landes Nordrhein-Westfalen zunächst bis zum 19. April ausgesetzt worden.

Wichtige Information für alle Fans:

Spielbetrieb auf Verbands- und Kreisebene im Fußball-Verband Mittelrhein ruht ab sofort zunächst bis 17. April

Der FVM hat am heutigen Freitag den kompletten Spielbetrieb auf Verbands- und Kreisebene ab sofort zunächst bis Freitag, 17. April 2020, abgesagt. Damit reagiert der FVM auf die aktuellen Auswirkungen des Coronavirus.

Die Absage gilt für den gesamten Spielbetrieb im Bereich der Frauen, Herren und Juniorinnen und Junioren. Dies umfasst Meisterschaftsspiele, Pokalspiele, Turniere, Spielfeste sowie Spiele der Futsal-Mittelrheinliga, der FVM-Liga inklusiv und des Ü-Freizeitfußballs. Auch alle Freundschaftsspiele sowie Genehmigungen von Turnieren sind hiervon betroffen. Bereits erteilte Genehmigungen werden widerrufen und sind ab sofort nicht mehr gültig. Über die Fortführung des Trainingsbetriebes entscheiden ausschließlich die Vereine in eigener Verantwortung.

„Wir haben die Entwicklung in den letzten Wochen intensiv beobachtet und standen in regelmäßigem Austausch mit den Behörden. Wir tragen alle Verantwortung dafür, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger zu schützen. Dieser Verantwortung möchten wir mit dieser drastischen Maßnahme Rechnung tragen“, erklärt FVM-Präsident Bernd Neuendorf.

„Wir werden die Entwicklung weiter genau beobachten, täglich neu bewerten und frühzeitig entscheiden, inwieweit wir den Spielbetrieb nach dem 17. April wieder aufnehmen können“, erklärt Dirk Brennecke, FVM-Geschäftsführer und Leiter der FVM-Koordinierungsgruppe. „Alle Vereine erhalten dazu frühzeitig alle Informationen.“ Dazu gehört auch die Terminierung der Nachholspieltage.

Juniorenfußball: Schule statt Verein, Playstation statt Bolzplatz Deutschland verliert 3450 Nachwuchsteams in einem Jahr!

Beim DFB herrscht Alarmstimmung: Dass immer mehr Kinder mit dem Fußballspielen im Verein aufhören, ist kein neuer Trend, doch die aktuellen Zahlen sind heftiger als allgemein erwartet: Innerhalb eines Jahres hat der Verband 3450 Juniorenteams verloren!

Wurden 2018 noch 87.526 Mannschaften zum Spielbetrieb angemeldet, sind es 2019 nur noch 84.076 gewesen. Als einziger der 21 Landesverbände des DFB verzeichnet Brandenburg einen knappen Zuwachs (von 2.030 auf 2.037). Alle anderen haben verloren, vor allem die drei größten: Bayern (minus 547 Teams, jetzt 15.475), Westfalen (minus 491 Teams, jetzt 8.569) und Niedersachsen (minus 377 Teams, jetzt 9.390). Blickt man etwas weiter in die Vergangenheit, wird das Ausmaß der Krise noch krasser: Von 2009 bis 2019 hat der DFB 18 Prozent seiner Nachwuchsmannschaften eingebüßt und neun Prozent seiner jugendlichen Mitglieder. Die absoluten Zahlen sind freilich immer noch beeindruckend: 15.000 Vereine bieten Jugendfußball an – 2,1 Millionen Jugendliche sind Mitglieder in einem Klub.

Die besorgniserregende Entwicklung hat viele Ursachen: Viele Kids verlieren in der Pubertät naturgemäß die Lust auf den Fußball, vielen fehlt mit Blick auf die Ganztagesschulen aber auch die Zeit: Wer von 8 bis 16 Uhr in der Schule oder nachmittags im Hort ist, schafft es um 17 Uhr nicht mehr ins Vereinstraining. Hinzu kommen gerade in den Städten fehlende Bolzflächen und eine stark steigende Konkurrenz auf dem Freizeitsektor, von Musikschulen über die Fitnessstudios bis hin zur Playstation. Zu strenge oder unqualifizierte Trainer, überehrgeizige und zunehmend gestresste Eltern, geplatzte Träume von der großen Fußballkarriere, aussterbende Dorfvereine, zu wenig Einsatzzeiten, allgemeiner Bewegungsmangel – die Liste der Problemfelder ist lang.

„Dieses Thema“, sagt Meikel Schönweitz, „ist unglaublich vielschichtig. Nicht nur der Fußball verändert sich, es verändern sich auch die Gesellschaft, das Berufsleben, das Freizeitverhalten und die Bereitschaft, mit etwas, was ich angefangen habe, weiterzumachen.“ Schönweitz ist beim DFB der Cheftrainer der Junioren-Nationalteams und ebenso beunruhigt wie Markus Hirte, der Leiter der Talentförderung. Er fügt kritisch hinzu: „Kinder können sich kaum noch frei entwickeln, haben weniger Entfaltungsmöglichkeiten, sie unterliegen immer engeren Vorgaben und mehr äußeren Einflüssen. Sie sind in vielen Bereichen fremdgesteuert. Hier müssen wir gegensteuern, allgemein in der Gesellschaft und speziell auch im Verband.“

Was getan werden kann, will der DFB am 21. und 22. März auf einem Jugendkongress in Frankfurt beraten. Etwa 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, davon 130 aus Amateurvereinen, werden dabei sein und in Arbeitsgruppen über Probleme und Lösungen sprechen. Auch zwei kicker-Leser gehen an den Start. Wer es ist, wird im nächsten Montags-kicker veröffentlicht.

Mit welchen Gegnern der Jugendfußball heutzutage kämpfen muss, wie die Vereine mit Schulen besser kooperieren könnten und warum auch kleine Amateurklubs in Zukunft hauptamtliche Geschäftsführer brauchen – die große Hintergrundstory ist heute in der Printausgabe des kicker erschienen.

Bernd Salamon/Kicker

Spvg trauert mit Wegberg-Beeck

Spvg trauert mit Wegberg-Beeck

Günter Stroinski verstorben

Der FC Wegberg-Beeck trauert um Günter Stroinski.

Unser 1. Vorsitzender und langjähriger Gönner erlag am gestrigen Samstag im Alter von 67 Jahren einem Krebsleiden.

Günter Stroinski wuchs in Neuss-Gnadenthal auf und zog 1986 in den Wegberger Stadtteil Beeck. Fortan besuchte er die Heimspiele des damals noch als SC Beeck firmierenden Klubs. Drei Jahre später trat er in den damals neu gegründeten Förderkreis des Vereins ein. Seine Liebe zum Fußball sollte ihn in den kommenden 30 Jahren zum „Mr. FC Wegberg-Beeck“ machen.

Der positiv verrückte Unternehmer war maßgeblich an der Entwicklung des Klubs seit Anfang der 90-iger Jahre beteiligt. Vom Aufstieg in die Bezirksliga bis hin zum zweimaligen Erreichen der Regionalliga, der viert höchsten Spielklasse im Deutschen Fußball und das Erreichen der Hauptrunde des DFB-Pokals 2008, all das fiel in die Zeit seines Wirkens. Mit der Eröffnung des vereinseigenen Waldstadions im Sommer 1998 erfüllte er sich zudem einen Traum.

Günter Stroinski hat den Klub in den drei Jahrzehnten seines Wirkens geprägt und ihm seinen Stempel aufgedrückt. Nur logisch, dass er seit 2009 als Vorsitzender den Verein führte. Ihm lag nicht nur die Erste Mannschaft am Herzen, sondern, und das in besonderer Weise, auch der Jugendfußball. Günter war, wann immer es seine Zeit zuließ, bei den Jugendspielen als Zuschauer dabei.

Mit Günter Stroinski verliert unser Verein einen Menschen und guten Freund, dem stets die Gemeinschaft als solches von enormer Wichtigkeit war.

Wir als FC Wegberg-Beeck werden die Zeit mit Günter Stroinski nie vergessen. Er wird immer ein Teil des Klubs bleiben. Seiner Familie möchten wir unser tiefes Mitgefühl ausdrücken.

Mach es gut Günter….und „Danke“ für alles.

FC Wegberg-Beeck
Der Vorstand

Dankesfeier für Fans und Sponsoren

Dankesfeier für Fans und Sponsoren

Die 1. Mannschaft der Spielvereinigung Wesseling e.V. feierte mit ihren Fans und Sponsoren den Abschluss eines bewegten Jahres und bedankte sich für deren großartige Unterstützung.

Wesseling, 14.02.2020 – Zu ihrer traditionellen Jahresabschlussfeier hatte die 1. Mannschaft der Spielvereinigung Wesseling e.V. eingeladen – diesmal unter dem karnevalistischen Motto „Kumm loss mer fiere“. Gemeinsam mit zahlreichen Fans und Sponsoren feierten sie die sportlichen Erfolge der Mannschaft, den Wiederaufstieg in die Mittelrhein-Liga und den derzeit starken Auftritt in der laufenden Saison. Im Mittelpunkt stand aber das „Danke“ an die Fans und Sponsoren für die großartige Unterstützung, die die Mannschaft erfahren hatte, nachdem die finanziellen Probleme des Vereins bekannt wurden.

Und so präsentierten die Spieler, die sonst das ganze Jahr auf Punkte- und Torejagd gehen, ein buntes und kreatives Bühnenprogramm, das vom DJ Wolf-Dieter Nett mit fetziger Musik begleitet wurde. Quinito „Kiki“ Proenca, Kapitän der Mannschaft, glänzte bei seiner Moderation und verloste „Herzens-Gutscheine“. Die Gewinner dürfen sich jetzt auf junge Spieler freuen, die für sie ihr Auto waschen, einen Einkauf erledigen oder zur Pizza einladen. Großen Beifall erhielten die musikalischen Show- und Musikeinlagen und das Quizduell, bei dem sich Spieler unter Zeitdruck Fragen stellen mussten. Der bekannte Entertainer Tommy Walter, dessen Auftritt ein Sponsor ermöglicht hatte, begeisterte die Gäste mit kölschen Liedern und lud zum Mitsingen und Schunkeln ein. Höhepunkt des Abends war die Büttenrede von „Opa Heiler“, mit der er sowohl Trainer wie Spieler auf die Schippe nahm und mit viel Applaus belohnt wurde. Dank der großzügigen Spenden vieler Sponsoren sorgte die Tombola mit über 100 Preisen für viel Freude bei den Gewinnern. Bis in die frühen Morgenstunden wurde dann noch gefeiert und mit Begeisterung das Tanzbein geschwungen.

Kontakt

Franc Leone

Tel. 015776662763 E-Mail: vorstand@spvg-wesseling-urfeld.de