Spvg Wesseling-Urfeld 19/46 e.V.

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Herren I

Viktoria gewinnt in Wesseling

Viktoria gewinnt in Wesseling

Foto: Peter Ciper/Viktoria Köln 10.08.2019

Der FC Viktoria Köln setzt sich mit 3:1 (1:0) beim Freundschaftsspiel im Ulrike-Meyfahrt-Stadion in Wesseling durch. Eine Woche vor dem nächsten Drittliga-Heimspiel gegen Unterhaching trafen Carratala, de Vita und Kreyer für die Höhenberger. Der Sieg hätte höher ausfallen müssen: Gleich zwei Elfmeter wurden gegen die Spvg Wesseling-Urfeld verschossen.

Cheftrainer Pavel Dotchev schonte viele Spieler seiner Stammelf und probierte eine Menge aus. Er agierte in der Defensive mit Fabian Holthaus, Dominik Lanius, Dario de Vita und Patrick Koronkiewicz. Andrej Dej und Kai Klefisch spielten auf der Sechserposition. Die Mittelfeldachse bildeten Ernesto Carratala Jimenez, Timo Hölscher und Suheyel Najar. Sven Kreyer sorgte als echte Spitze für Gefahr. Sebastian Patzler stand zunächst im Tor.

Gegen die Spvg Wesseling-Urfeld war der FC Viktoria Köln natürlich trotzdem in der Favoritenrolle. Doch gerade zu Beginn merkte man den Höhenbergern an, dass sie in dieser Konstellation nur selten zusammenspielen. Gegen den Aufsteiger in die Mittelrheinliga wirkte die Mannschaft von Pavel Dotchev zwar überlegen. Aber es fiel dem Drittligisten schwer, zwingende Aktionen zu erarbeiten.  

Das änderte sich in der 14. Minute. Nach schöner Rechtsflanke von Dej köpfte Carratala zur 1:0-Führung ein. Neun Minuten später zielte der Torschütze nicht so genau: Schön von Dej freigespielt zog er den Ball rechts am Gehäuse von Jörg Gräber vorbei. In der 28. Minute kam Wesseling-Urfeld dann gefährlich vor das Viktoria-Tor. Doch Severin Scholz hämmerte den Ball links neben den Kasten von Patzler.

Bis zur Halbzeitpause hatte die Viktoria das Spielgeschehen weiterhin im Griff. Obwohl die Kölner noch durch Najar, Dej, Kreyer und Lanius das eine oder andere Mal gefährlich vor das Tor der Gastgeber kamen, gelang es nicht, die Führung auszubauen.

In die zweite Hälfte startete Dotchev mit Mark Depta (für Patzler), Jan-Lukas Funke (für Holthaus) und Steffen Lang (für Koronkiewicz). Und gleich in der 46. Minute sorgte die Viktoria wieder für Gefahr: Nach langem Pass tauchte Najar frei vor Keeper Andrej Jarisow auf und wurde elfmeterreif gefoult. Allerdings setzte Kreyer den fälligen Strafstoß an den rechten Pfosten, sodass es bei dem knappen Vorsprung blieb.

In der 50. Minute hatte Kreyer eine weitere Chance, doch Jarisow wehrte den Ball ab. Der Nachschuss von Funke ging neben das Gehäuse der Spielvereinigung. Vier Minuten später fiel dann endlich das längst überfällige 2:0. Den Treffer erzielte de Vita mit dem Kopf. Die Gastgeber zeigten sich aber keineswegs demotiviert. In der 59. Minute hatte Jan Ole Koschinat mit einem Kopfball die Möglichkeit zum Anschlusstreffer.

In der 68. Minute machte es Daniel Farkas besser und verkürzte aus Sicht der Spielvereinigung zum 1:2. Nur 60 Sekunden danach klingelte es aber wieder auf der anderen Seite: Kreyer verlud seinen Gegenspieler mit einer Körpertäuschung und traf mit einem trockenen Rechtsschuss aus zwölf Metern zum 3:1 für den FC Viktoria Köln.

In der Folge brachte Dotchev im Mittelfeld Hamza Saghiri für Najar in die Partie. Der sorgte mit seiner Übersicht für weiteres Leben im Offensivspiel. Nach Foul an Lang gab es in der 80. Minute erneut Elfmeter. Aber auch Dej hatte kein Glück: Sein Versuch streifte die Querlatte und ging über das Tor. In der Schlussphase hatte Carratala noch die Möglichkeit, die Führung auszubauen. Doch auch sein Schuss war zu ungenau.

Viktoria – Das V steht für Vussball!

Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele vom FC Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

Quelle: Homepage Viktoria Köln

In seiner letzten Saison steht für Wesselings Trainer Jupp Farkas der Klassenerhalt im Vordergrund Junge Talente an die Liga heranführen

Wesseling. Mit einer Punktlandung kehrten die Fußballer der SpVg Wesseling-Urfeld zum 100-jährigen Jubiläum souverän in die Mittelrheinliga zurück. Frühzeitig wurde die Meisterschaft in der Landesliga, Staffel 2, eingetütet. Nun wird mit größtmöglichem Aufwand daran gearbeitet, langfristig in der Liga zu bleiben.

Dabei passt es so gar nicht ins Bild, dass Trainer und Sportvorstand Jupp Farkas sowie der 2. Vorsitzende Ralf Baier definitiv in ihre letzte Saison gehen. Auf der anderen Seite bleibt genügend Zeit, ihre möglichen Nachfolger zu ordnen und schließlich auszuwählen.

„Jupp“ Jozsef Farkas schlägt nach 17 Jahren als Trainer der Spielvereinigung das Kapitel unwiderruflich zu, wie er versichert: „Mich reizt es, nochmal was anderes zu machen. Gesundheitlich bin ich wieder voll auf der Höhe und werde alles geben, um diese Saison erfolgreich zu beenden.“

Der 56-Jährige hatte bereits einige interessante Anfragen, die nicht infrage kamen, da er zugesagt hatte, bei den Urfeldern weiterzumachen, um nicht zuletzt die schwierige finanzielle Lage mit zu bewältigen.

Welcher Mittelrheinligist kann schon behaupten, zehn Spieler aus der eigenen Stadt im Kader respektive im Verein zu haben? Ginge es nach dem Wesselinger Übungsleiter, wäre mit seinem Co-Trainer Detlef Hirl seine Nachfolge bestens geregelt. Neben Farkas kündigte ebenfalls der zweite Vorsitzende Ralf Beier seinen Abschied an: „Mein Ansporn und Engagement war es, mit Jozsef zusammenzuarbeiten. Das machen wir nun in der vierten Saison. Es war eine schöne Zeit.“

Baier denkt bereits über ein eventuelles vorzeitiges Ende seiner Amtszeit in der Winterpause nach: „Ich werde im September Opa und somit verlagern sich bestimmte Prioritäten in meinem Leben.“

Die Wesselinger Doppelspitze Baier und Farkas nahm nochmals so richtig Fahrt auf, um die Ziele bestmöglich zu erreichen. Gravierende Personalprobleme sollen der Vergangenheit angehören. Das Trainerteam bleibt ebenfalls komplett zusammen. Der Kader ist mit 24 Spielern groß genug.Hinzu kommen zwei U 19- und ein U 18 -Junior, die frühzeitig an die Senioren herangeführt werden sollen und auch „so richtig Bock drauf haben“, wie Farkas versichert.

Damit ist die Basis geschaffen, die verhindern soll, dass sich die gravierenden Personalprobleme der vorletzten Saison wiederholen.

Aufgrund der bescheidenen finanziellen Lage ist dies der notgedrungene und der einzig richtige und machbare Weg, junge Talente zu finden, damit die eigenen A-Junioren aufzubauen und sie behutsam an den Seniorenbereich heranzuführen. Ganz auf externe Zugänge verzichtete die Spielvereinigung nicht: Patrick Reisenauer (SSV Berzdorf), Lucas Carell (SV Merten), Ole Koschinatzl (A-Jugend Fortuna Köln), Dennis Dzierzok und Karim Ghazi (beide eigene A-Jugend) sollen den aktuellen Kader verstärken.

Benet Maraun (Viktoria Arnoldsweiler), Sven de Jongh (Germania Erftstadt-Lechenich), Nils Elenz (Ziel unbekannt) und Edson de Oliveira (FC Wegberg-Beeck) verabschiedeten sich. Es erscheint nur allzu logisch, dass der Klassenerhalt die Zielsetzung für die kommende Spielzeit ist. Mit 17 Punkten Vorsprung gelang der Aufstieg. Wenn das Team weiter zusammenhält und so weinig Stammkräfte wie möglich verletzungsbedingt ausfallen, dann könnte es besser werden wie in die Jahre zuvor in der Mittelrheinliga, ist Coach Farkas überzeugt: „Wir sind dann auch in der Lage, Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel zu schlagen. Dazu müssen wir allerdings immer an die Grenzen gehen. Die finanzielle Lage ist bei uns sehr angespannt. Der Etat ist erheblich geschrumpft, aber wir haben es wieder geschafft eine konkurrenzfähige Truppe zusammen zu stellen, die eine gute Rolle spielen wird.“

Am kommenden Samstag gibt sich der prominente Drittligist Viktoria Köln im Ulrike-Meyfarth-Stadion die Ehre, um den Fans zum Anlass des 100. Geburtstags einen würdigen Gast zu präsentieren. Anstoß des hochkarätigen Testspiels ist um 15.30 Uhr.

DER KADER

Tor: Andrey Yarizov, Jörg Gräber;

Abwehr: Sascha Linden, Stepfan Heiler, Lucas Carell, Dominik Leone, Benedikt Zaun, Alexander Kremzow, Jonas Röttger, Karim Ghazi, Michael Gangwisch;

Mittelfeld: Dennis Dzierzok, Daniel Farkas, David Strack, Burim Mehmeti, Patrick Reisenauer, Michael Sohns, Pascal Langen, Benedikt Seeger, Ole Koschinatz;

Sturm: Quinito Proenca, Deniz Millitürk, Severin Scholz, Pascal Köpp; Trainer: Jozsef Farkas;

Co-Trainer: Detlef Hirl;

Torwart-Trainer: Patrick Schiplage. (hjp)

Jupp Farkas,

Trainer SpVg Wesseling-Urfeld

Test Zuhause gegen DJK Südwest Köln gewonnen

Test Zuhause gegen DJK Südwest Köln gewonnen

Der für heute angesetzte Test gegen die DJK Südwest wurde erfolgreich absolviert. Bei hohen Temperaturen gaben die eingesetzten Spieler alles. Mit 7:0 Toren wurde der Kreisliga A Ligist bezwungen.

Torschützen waren:

1:0 Heiler ; 2:0-3:0-4:0 Köpp ; 5:0 Mehmeti ; 6:0 Sohns ; 7:0 Scholz

So sind wir gestartet:

Testspiel beim FC Hürth II mit 1:4 gewonnen.

Zu erstmal ein großes Danke an den FC Hürth für das kurzfristige Ansetzen der Partie.

Das erste Spiel für die Spvg ging nach 90 Minuten zu Gunsten der Gastmannschaft mit 1:4 aus. Torschützen waren Strack und Scholz. Die zwei anderen Tore machten die Gegner selber rein. Ein guter erster Test geht zu ende und man hat ein erstes Bild der Mannschaft.

Das nächste Highlight lässt auch nicht mehr lange auf sich warten. Am 11. August kommt die Viktoria aus Köln zu uns ins Ulrike Meyfarth Stadion Anstoss ist um 14:30 Uhr.

Region so stark wie seit zehn Jahren nicht

Region so stark wie seit zehn Jahren nicht

Vor zwei Jahren spielten nur vier Vereine aus den Kreisen Aachen, Düren und Heinsberg in der Mittelrheinliga. Letzte Saison waren es sechs und künftig – nach dem Aufstieg des SV Eilendorf – sind sogar sieben Klubs vertreten. Demnach kommt fast die Hälfte aller Vereine der höchsten Amateurfußball-klasse aus der Region! Das gab es zuletzt vor zehn Jahren, als der FC Wegberg-Beeck, Germania Dürwiß, Germania Teveren, Germania Lich-Steinstraß, Viktoria Arnoldsweiler, GFC Düren 09 und unsere Borussia während der Spielzeit 2009/10 die Klingen kreuzten. Der Ausblick auf so viele Lokal-kämpfe vergrößert die Vorfreude auf die neue Meisterschaftssaison! Sie beginnt am Wochenende des 23.-25. August.

Neu auf der Landkarte: FC Pesch, Spvg Wesseling-Urfeld, SV Eilendorf, Fortuna Köln II (alles Aufsteiger aus der Landesliga)
Nicht mehr auf der Landkarte: SV Bergisch Gladbach (Aufsteiger in die Regionalliga), VfL Alfter, SSV Merten, TSC Euskirchen (Absteiger in die Landesliga)

Grafikquelle: FC Hürth / T.Schmitz

Nach der Saison ist vor der Saison

Nach der Saison ist vor der Saison

Feiern nach der tollen Saison. Ein großer Teil der ersten Mannschaft hat die Saison auf Malle gefeiert. Alle sind wieder Gesund zurück und tanken nun Kraft für die neue Saison. Danke an alle von euch…!