Spvg Wesseling-Urfeld 19/46 e.V.

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Herren I

Nach der Saison ist vor der Saison

Nach der Saison ist vor der Saison

Feiern nach der tollen Saison. Ein großer Teil der ersten Mannschaft hat die Saison auf Malle gefeiert. Alle sind wieder Gesund zurück und tanken nun Kraft für die neue Saison. Danke an alle von euch…!

1:0 Sieg gegen Teveren

1:0 Sieg gegen Teveren

SpVg Wesseling-Urfeld — FC Germania Teveren 1:0 (0:0).

Teveren hatte bis zum Seitenwechsel mehr vom Spiel und auch mehr Chancen. Bennet Maraun musste noch vor der Pause vom Feld, da er dicht vor einer Roten Karte stand. Für ihn rückte Karim Antonio Ghazi rein. Den ersten Torschuss verbuchte Severin Scholz. „Im zweiten Abschnitt waren wir besser, nachdem wir ein Schippchen drauf gelegt hatten und damit die Verhältnisse gerade gerückt haben”, befand der Wesselinger Trainer Jupp Farkas. Stefan Heller sicherte am Ende mit seinem Treffer die drei Punkte.

Bericht;Fupa

3 x Millitürk 3 Punkte

3 x Millitürk 3 Punkte

SC Germania Erftstadt-Lechenich — SpVg Wesseling-Urfeld 0:3 (0:1). Der dreifache Torschütze Deniz Millitürk glänzte als Abstauber. „Endlich hat er mal auf mich gehört und blieb konsequent in der Box”, betonte sein Übungsleiter Jupp Farkas.

Es war ein ansehnliches Derby, indem der Abschluss entscheidend war. Während die Gastgeber einiges liegen ließen, nutzte Millitürk drei von vier seiner Möglichkeiten. „Der Erfolg war glücklich und deutlich zu hoch”, räumte der Wesselinger Trainer auch freimütig ein.

Sein Kollege Paul Esser war sauer über seinen Angreifer Lehojui Aboubaka Kamara, der sich nach dem Foul an Tom Wüstenberg einfach das Leder schnappte, obwohl er überhaupt nicht als Elfmeterschütze vorgesehen war, und prompt scheiterte: „Leistungsgerecht wäre ein Remis gewesen. Wir waren nahe am 1:1. Dann ist es unglücklich gelaufen und wir sind dumm bestraft worden.” Die Gäste erzielten Treffer Nummer drei in Unterzahl, Daniel Farkas hatte die Gelb-Rot Karte gesehen.

Serie gestoppt, Niederlage gegen Glesch-Paffendorf

SpVg Wesseling-Urfeld — BC Viktoria Glesch-Paffendorf 1:3 (1:1). In der Staffel 2 verlor der Meister letztmalig im Oktober gegen Schaffhausen. Es folgten stolze 20 Partien ohne Niederlage. Diese Serie riss nun im Derby gegen Glesch, das seinerseits neunmal unbesiegt ist. Im Ulrike-Meyfarth Stadion boten beide Teams trotz der Hitze in der ersten Hälfte guten Fußball. Shoto Arai erzielte mit einem Weitschuss aus gut und gerne 35 Metern die Führung, die Severin Scholz noch vor dem Wechsel ausglich. Das Tor war hochverdient, da Wesseling Ball und Gegner kontrollierte, weil die Bergheimer einfach zu tief standen.

In der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Für Gästecoach Alexander Otto war klar, dass derjenige, der als erster trifft, die Partie auch gewinnen wird. Konstantin Langhammer ließ dann auch seine Farben jubeln. Wesseling entblößte nun mehr und mehr die Abwehr und so boten sich riesige Räume, die Damiano Pellegrino nutzte.

„Wir sind im gesamten Spiel unseren taktischen Vorgaben treu geblieben. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs”, betonte der Glescher Übungsleiter. Sein Gegenüber Jupp Farkas berichtete, dass sein Team noch immer in Feierlaune war: „Es war eine grottenschlechte zweite Hälfte. Die Luft ist raus. Wenn unser Gegner noch cleverer gewesen wäre, hätten wir mehr Tore einschenkt bekommen.”

Gala Auftritt der Spvg

SpVg Wesseling-Urfeld — SV Rott 4:1 (0:1).

Der Meister unterstrich einmal mehr seine Ausnahmestellung in der Liga und hätte bereits zum Seitenwechsel deutlich vorne liegen müssen. Stattdessen führte der Gast durch ein Tor von Avdo Iljazovic. Pascal Köpp und Severin Scholz patzten bei der Spielvereinigung zuvor gleich mehrfach. „Die erste Hälfte war eine Vollkatastrophe”, räumte der Wesselinger Trainer Jupp Farkas ein.

Nach einer Tätlichkeit gegen Severin Scholz kassierte Aikar Hakim zu Beginn der zweiten Hälfte die Rote Karte. Danach gab es schließlich kein Halten mehr. „Wir haben einmal mehr eine tolle Moral gezeigt. Obwohl es um nichts mehr geht, wollten unbedingt gewinnen”, unterstrich SpVg-Coach Farkas nicht ohne Stolz. Scholz traf dann noch doppelt, während Michael Sohns und Dominik Leone einmal trafen.

„Wir haben einfach eine geile Truppe“

Trainer Jupp Farkas zum Aufstieg der SpVg Wesseling-Urfeld und die Zukunft. Nach dem Aufstieg in die Fußball-Mittelrheinliga gestattete Jupp Farkas, Trainer der SpVg Wesseling-Urfeld, Hajo Pütz einen Einblick in seine Gefühlswelt.

Herr Farkas, was waren Ihre ersten Gedanken nach dem Aufstieg?

Jupp Farkas: Dass das, was wir mit dem Team geschafft haben, kein Selbstverständnis ist, mit den wenigen finanziellen Mitteln wieder in der höchsten Amateurklasse zurückzukehren. Wir haben das Drehbuch perfekt umgesetzt. Abstieg und dann Aufstieg zum 100-jährigen Jubiläum. Das wäre von der Mittelrheinliga in die Regionalliga schwieriger geworden.

Kamen dabei jemals Zweifel auf?

Jupp Farkas: Zweifel? Es hat ja keiner was von uns verlangt, unser Umfeld ist das Beste, was uns passieren konnte, die meisten Zuschauer auswärts und zu Hause sowieso. Und der Vorstand war tiefenentspannt, hat sehr viel Vertrauen an das Trainerteam gehabt.

Gab es einen Moment, in dem der Aufstieg in Gefahr geriet?

Jupp Farkas: Nicht wirklich. Wir haben einfach eine geile Truppe, die voll da war, wenn es drauf ankam. Das zeigten die Spiele in Rott, Glesch und Schafhausen, in denen wir Charakter zeigen mussten, und das zu 100 Prozent.

Was macht die Gesundheit?

Jupp Farkas: Was soll ich sagen? Es geht mir gut, habe einige Sachen in meinem Leben durchleuchtet und geändert und so ein perfekter Aufstieg tut dem Herz auch noch einmal gut.

Wie geht es weiter?

Jupp Farkas: Gute Frage, neuer Vorstand, neue Ideen, für einen Trainer eigentlich nach dieser Geschichte der perfekte Abgang, um was Neues zu machen, aber die Geschichte Wesseling ist nicht einfach eine Geschichte, sondern Liebe zur SpVg Wesseling-Urfeld.

Wie sieht es finanziell aus?

Jupp Farkas: Wir sind nicht auf Rosen gebettet, unsere Sponsoren kommen aus Heinsberg , da sind wir sehr dankbar. Wir schaffen es nicht, Sponsoren aus unsere Region zu begeistern, um sich bei der SpVg zu engagieren, was sich echt für jeden Förderer lohnen würde. Denn wir sind noch eine Familie, was bei denn heutigen Amateurvereinen nicht mehr selbstverständlich ist. Der Vorstand hat ein sehr ehrgeiziges Projekt, was für die kommende Jahre sehr wichtig werden könnte. Das wird, so vermute ich, einige Vereine im Umland erstaunen. Mehr dazu in Kürze.

Was ändert sich in der Mittelrheinliga?

Jupp Farkas: Nicht viel. Es werden uns einige wenige verlassen. Mit Lukas Carell, Patrick Reisenauer, Ole Koschinatz und Alexander Kremzow konnten wir Spieler verpflichten, die alle sehr jung und talentiert sind.

Autor: Kölner Stadt-Anzeiger