Spvg Wesseling-Urfeld 19/46 e.V.

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Einkaufshilfe gestartet:

Einkaufshilfe gestartet:

„Die ersten Touren unserer Einkaufshilfe sind geschafft. Auch weiterhin gilt natürlich: Wer Unterstützung bei seinen Besorgungen benötigt, kann sich gerne im Rahmen der angebotenen Einkaufshilfe melden! Der Ablauf findet Ihr nochmal in der unten stehenden Grafik!

Berichtet gerne weiterhin auch Leuten ohne Zugang zu sozialen Medien von diesem Angebot!“

Schöne Grüße

Eure Erste Mannschaft

Wichtige Information für alle Fans:

Spielbetrieb auf Verbands- und Kreisebene im Fußball-Verband Mittelrhein ruht ab sofort zunächst bis 17. April

Der FVM hat am heutigen Freitag den kompletten Spielbetrieb auf Verbands- und Kreisebene ab sofort zunächst bis Freitag, 17. April 2020, abgesagt. Damit reagiert der FVM auf die aktuellen Auswirkungen des Coronavirus.

Die Absage gilt für den gesamten Spielbetrieb im Bereich der Frauen, Herren und Juniorinnen und Junioren. Dies umfasst Meisterschaftsspiele, Pokalspiele, Turniere, Spielfeste sowie Spiele der Futsal-Mittelrheinliga, der FVM-Liga inklusiv und des Ü-Freizeitfußballs. Auch alle Freundschaftsspiele sowie Genehmigungen von Turnieren sind hiervon betroffen. Bereits erteilte Genehmigungen werden widerrufen und sind ab sofort nicht mehr gültig. Über die Fortführung des Trainingsbetriebes entscheiden ausschließlich die Vereine in eigener Verantwortung.

„Wir haben die Entwicklung in den letzten Wochen intensiv beobachtet und standen in regelmäßigem Austausch mit den Behörden. Wir tragen alle Verantwortung dafür, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger zu schützen. Dieser Verantwortung möchten wir mit dieser drastischen Maßnahme Rechnung tragen“, erklärt FVM-Präsident Bernd Neuendorf.

„Wir werden die Entwicklung weiter genau beobachten, täglich neu bewerten und frühzeitig entscheiden, inwieweit wir den Spielbetrieb nach dem 17. April wieder aufnehmen können“, erklärt Dirk Brennecke, FVM-Geschäftsführer und Leiter der FVM-Koordinierungsgruppe. „Alle Vereine erhalten dazu frühzeitig alle Informationen.“ Dazu gehört auch die Terminierung der Nachholspieltage.

Juniorenfußball: Schule statt Verein, Playstation statt Bolzplatz Deutschland verliert 3450 Nachwuchsteams in einem Jahr!

Beim DFB herrscht Alarmstimmung: Dass immer mehr Kinder mit dem Fußballspielen im Verein aufhören, ist kein neuer Trend, doch die aktuellen Zahlen sind heftiger als allgemein erwartet: Innerhalb eines Jahres hat der Verband 3450 Juniorenteams verloren!

Wurden 2018 noch 87.526 Mannschaften zum Spielbetrieb angemeldet, sind es 2019 nur noch 84.076 gewesen. Als einziger der 21 Landesverbände des DFB verzeichnet Brandenburg einen knappen Zuwachs (von 2.030 auf 2.037). Alle anderen haben verloren, vor allem die drei größten: Bayern (minus 547 Teams, jetzt 15.475), Westfalen (minus 491 Teams, jetzt 8.569) und Niedersachsen (minus 377 Teams, jetzt 9.390). Blickt man etwas weiter in die Vergangenheit, wird das Ausmaß der Krise noch krasser: Von 2009 bis 2019 hat der DFB 18 Prozent seiner Nachwuchsmannschaften eingebüßt und neun Prozent seiner jugendlichen Mitglieder. Die absoluten Zahlen sind freilich immer noch beeindruckend: 15.000 Vereine bieten Jugendfußball an – 2,1 Millionen Jugendliche sind Mitglieder in einem Klub.

Die besorgniserregende Entwicklung hat viele Ursachen: Viele Kids verlieren in der Pubertät naturgemäß die Lust auf den Fußball, vielen fehlt mit Blick auf die Ganztagesschulen aber auch die Zeit: Wer von 8 bis 16 Uhr in der Schule oder nachmittags im Hort ist, schafft es um 17 Uhr nicht mehr ins Vereinstraining. Hinzu kommen gerade in den Städten fehlende Bolzflächen und eine stark steigende Konkurrenz auf dem Freizeitsektor, von Musikschulen über die Fitnessstudios bis hin zur Playstation. Zu strenge oder unqualifizierte Trainer, überehrgeizige und zunehmend gestresste Eltern, geplatzte Träume von der großen Fußballkarriere, aussterbende Dorfvereine, zu wenig Einsatzzeiten, allgemeiner Bewegungsmangel – die Liste der Problemfelder ist lang.

„Dieses Thema“, sagt Meikel Schönweitz, „ist unglaublich vielschichtig. Nicht nur der Fußball verändert sich, es verändern sich auch die Gesellschaft, das Berufsleben, das Freizeitverhalten und die Bereitschaft, mit etwas, was ich angefangen habe, weiterzumachen.“ Schönweitz ist beim DFB der Cheftrainer der Junioren-Nationalteams und ebenso beunruhigt wie Markus Hirte, der Leiter der Talentförderung. Er fügt kritisch hinzu: „Kinder können sich kaum noch frei entwickeln, haben weniger Entfaltungsmöglichkeiten, sie unterliegen immer engeren Vorgaben und mehr äußeren Einflüssen. Sie sind in vielen Bereichen fremdgesteuert. Hier müssen wir gegensteuern, allgemein in der Gesellschaft und speziell auch im Verband.“

Was getan werden kann, will der DFB am 21. und 22. März auf einem Jugendkongress in Frankfurt beraten. Etwa 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, davon 130 aus Amateurvereinen, werden dabei sein und in Arbeitsgruppen über Probleme und Lösungen sprechen. Auch zwei kicker-Leser gehen an den Start. Wer es ist, wird im nächsten Montags-kicker veröffentlicht.

Mit welchen Gegnern der Jugendfußball heutzutage kämpfen muss, wie die Vereine mit Schulen besser kooperieren könnten und warum auch kleine Amateurklubs in Zukunft hauptamtliche Geschäftsführer brauchen – die große Hintergrundstory ist heute in der Printausgabe des kicker erschienen.

Bernd Salamon/Kicker

Frauenmannschaft verpatzt letzten Test

Frauenmannschaft verpatzt letzten Test…

und  unterliegt im Testspiel beim Bezirksligatabellenführer SV Rot-Weiß Merl
mit 1 : 3  ( 1 : 1 )
Erneut mit erheblichen Aufstellungssorgen durch Arbeit, Krankheit u.a. konnten wir nur mit einem knappen Kader anreisen. Das Spiel sollte aber auch den neuen Spielerinnen Spielpraxis geben.
Dadurch spielten wir nicht in unserer gewohnten Aufstellung.
Dennoch absolvierten wir eine gute erste Spielhälfte. Wir störten Merl im Spielaufbau und so ergaben sich einige Möglichkeiten. In der 8. Minute eroberte Jennifer Redzic einen Ball am gegnerischen Strafraum und wurde durch ein Foul gestoppt. Den anschließenden Freistoß versenkte Audrey Knopp unhaltbar zur Führung ( 8.° ).
Durch unser hohes Pressing ergaben sich allerdings Räume zwischen den Ketten. Merl konterte einige Male. Diese wurden allerdings häufig nicht gut zu Ende gespielt, gut verteidigt und durch Vanessa Dubbel im Tor vereitelt. In der 28.° konnte sie einen Ball zwar abwehren, aber der Nachschuss landete dann doch im Netz zum Ausgleich.
Nach dem Wechsel ließen bei einigen die Kräfte nach. So kam Merl mit zwei Kontern zur 3 : 1 – Führung ( 57.°, 72.° ). Zwei Spielerinnen verließen dann vorsorglich den Platz, so dass wir erneut in Unterzahl agieren mussten, aber man merkte es nicht wirklich. Hatten wir doch noch zwei/drei Gelegenheiten um zumindest zu verkürzen. Die beste hatte Audrey Knopp in der Schlussminute, als sie sich im Strafraum durchsetzte, der Schuss aber leider am Tor vorbei kullerte. Die Torhüterin war schon ausgespielt.
Alles in Allem dennoch ein guter Test gegen einen spielstarken  Gegner.
Nun geht es am kommenden Wochenende in die Rückrunde gegen den Stadtrivalen SSV Berzdorf. Bis dahin werden allerdings einige Spielerinnen wieder zur Verfügung stehen, die heute noch pausieren mussten.

Heute spielten: Vanessa Dubbel, Clara Stenmans, Julia Tenten, Jana Schottel, Lea Liedtke, Mareike Buchholz, Elisa Alvarez-Koch, Jennifer Redzic, Karoline Kuckertz, Annika Rumpf, Audrey Knopp,  und Julia Emge

Es berichtet: Dieter Knopp und Johannes Hörl

Frechen 20 – Wesseling-Urfeld 2:3 (2:0).

Im ersten Spiel der Rückrunde mussten unsere Zwanziger in der Mittelrheinliga eine ganz bittere Niederlage einstecken. Im Lokalduell mit der Spielvereinigung Wesseling-Urfeld musste sich das Team von Trainer Sven Demandt aufgrund einer katastrophalen Schlussphase mit 2:3 (2:0) geschlagen geben. Dabei hatte die Partie aus Sicht der Heimelf durchaus vielversprechend begonnen. Von Beginn an waren die heimstarken Zwanziger im Kurt-Bornhoff-Sportpark die bestimmende Mannschaft gewesen. Folgerichtig führte eine überragende Kombination über Kapitän Lenni Preis, Marco Ban, Felix Krellmann und Amar Sabuktekin zur verdienten Führung. Winterneuzugang Sabuktekin behielt frei vor dem gegnerischen Keeper die Ruhe und schloss den bis dato besten Angriff der Partie cool ab (32.). Fast noch schöner war das 2:0, das quasi mit dem Pausenpfiff fiel. Nach einer eigenen Ecke waren die Gäste zu weit aufgerückt, sodass Krellmann nach einem Ballgewinn von der Mittellinie aus nahezu freie Bahn hatte. Statt den Alleingang zu wagen, hob er den Kopf und schippte den Ball perfekt über Wesselings Schlussmann hinweg in die Maschen (45.). Nach dieser wirklich souveränen Frechener Vorstellung im ersten Durchgang, dümpelte das Geschehen nach der Pause zunächst nur so vor sich hin. Nur wenige Sekunden nachdem Gabriel Paczulla und Wassilios Kametas ins Spiel gekommen waren, hätte eine Kombination der beiden Joker fast zur Vorentscheidung geführt, doch Kametas brachte den Ball aus kurzer Distanz nicht am Gästetorwart vorbei (66.). Auf der Gegenseite hatten die Zwanziger Glück, dass die Gäste nach einer Ecke per Kopf nur den Pfosten trafen (72.). Dass die Spielvereinigung Wesseling-Urfeld über standardsituationen aber immer ins Spiel zurückkommen kann, bewies der Gast in der Schlussphase. Zunächst verwandelte Pascal Langen einen Freistoß direkt (82.) und in der Nachspiel zeit folgte dann der komplette Knockout für die Schwarz-Weißen. Sascha Linden (90.) und Jonas Röttger (90.) waren nach Standardsituationen gedankenschneller als die Frechener Hintermannschaft und sicherten ihrem Team schließlich einen eigentlich nicht mehr für möglich gehaltenen Auswärtserfolg, der aufgrund des Auftretens beider Mannschaften in der Schlussphase aber gar nicht einmal unverdient war.

Quelle: Frechen20-ZwanzigerTV